Konzept zur Verkehrssicherheit

 

Was? (Maßnahme)

 

Wofür? (Zielsetzung) / Wer? (Kooperationspartner)

 

 

Wann?

 

Verkehrstraining für Vorschulkinder

 

 

 

·      richtiges Überqueren von Fahrbahnen einüben (Blickkontakt mit Fahrer aufnehmen / genau nach beiden Seiten sehen / erst gehen, wenn Fahrzeug tatsächlich steht / deutliches Handzeichen beim Überqueren geben)

·      Geschwindigkeiten und Entfernungen von herannahenden Fahrzeugen richtig einschätzen

·      v.a. in der „dunklen Jahreszeit“ auf gute Sichtbarkeit durch richtige Kleidung / Reflektoren (z.B. am Schulkoffer) achten

 

Polizeihauptkommissar Jörg Thiedke, Hort / städtischer Kindergarten

 

 

Vorschule

 

Warnwesten für Erstklässler

 

 

 

Kinder für die Wichtigkeit des Anlegens des Warn-Trapezes in der „dunklen Jahreszeit“ sensibilisieren. Eltern entsprechend aufklären und zur Mithilfe verpflichten.

 

Peter Starnecker (Präsidium Landesverkehrswacht)

 

 

Schuljahresbeginn

 

richtiges Verhalten an der Fußgängerampel / Überqueren der Kohlhaasstraße

 

 

 

Kinder schrittweise dazu befähigen, selbstständig die Fußgängerampel an der Tittmoninger Straße (B20) zu überqueren; Gefahrenbewusstsein der Schüler/innen entwickeln helfen; Kinder daran gewöhnen, die Kohlhaasstraße am markierten Übergang (gelbe Fußspuren) zu überqueren

 

Klassenlehrer der 1. Jahrgangsstufen

Jörg Thiedke (ab kommendem Schuljahr)

 

 

ersten Schulwochen

 

Aktion „Zu Fuß zur Schule“

 

 

 

·      „Elterntaxis“ (Bring- und Abholverkehr durch die Eltern) minimieren

 

·      möglichst viele Kinder dazu animieren, zu Fuß / mit dem Fahrrad oder dem Roller zur Schule zu kommen

 

·      Klassenlehrer thematisierten vorab mit den Kindern die Vorteile, zu Fuß zur Schule zu gehen (Förderung der Selbständigkeit, Bewegung und Gesundheit, Umwelt / Klima, etc.), wie auch Sicherheitsaspekte (Verkehrsregeln, Sicherheit, etc.)

 

·      Mit Elternbegleitung schließen sich die Schüler/innen sog. „Laufbussen“ an und kommen so gemeinsam zur Schule. Dadurch bewegen sie sich bereits am Morgen an der frischen Luft und können sich mit Schulfreunden austauschen.

 

·      Alle Kinder (egal ob im Laufbus oder alleine, ob angemeldet über diese Aktion oder nicht) bekommen einen Punkt  für  je einen Hinweg und einen Heimweg, der zu Fuß zurückgelegt wird. Die Punkte dürfen die Kinder dann auf den Klassen-Kalender aufkleben. Am Ende des Projektes winkt dann eine Überraschung für lauffreudige Klassen.

 

·      „Eltern-Taxis“ sind seither die Ausnahme. Die daraus resultierenden Gefährdungssituationen der Schulkinder, die die Straße überqueren konnten minimiert werden. Viele Kinder gehen weiterhin zu Fuß zur Schule. Nächstes Schuljahr ist eine Neuauflage der Aktion bereits fest eingeplant.

 

Elternbeirat (Barbara Paiva, Stephan Schwindt), Herr Helmuth Putzhammer (Bauamt)

 

 

Schuljahresbeginn/

Mitte September – Mitte Oktober

 

Dauer: 4 Wochen

 

 

Elterninformation zur Parksituation  an der Schule

 

 

 

Elternbrief:

Elternschaft auf die Notwendigkeit hinweisen, an den dafür ausgeschriebenen Parkmöglichkeiten im Schulumfeld zu halten / Halteverbotszonen zu beachten / Lehrerparkplätze und am Getränke Winkler meiden

 

 

Schuljahresbeginn

 

Aktion „Sicher unterwegs“

 

 

 

Alle Mitgliedsbetriebe der Wirtschaftsplattform Laufen-Leobendorf bieten Kindern die Möglichkeit zu telefonieren, sich unterzustellen, nach dem Weg zu fragen und auf jemanden zu warten, der sie abholt. Am Ampelmännchen-Aufkleber an der Ladentüre erkennen Kinder teilnehmende Betriebe, die ihnen einen sicheren Ort bieten.

 

Mitgliedsbetriebe der Wirtschaftsplattform Laufen-Leobendorf, Monika Sichert

 

dauerhaft

 

Aktion „Goldene Zitrone oder Schokolade“

 

 

 

Nach einer theoretischen Einweisung durch Polizeihaupt-kommissar Jörg Tietke von der Polizeiinspektion Laufen dürfen die Schülerinnen und Schüler der dritten Klassen die Radarpistole selbst bedienen und Ausschau nach Temposündern im Schulumfeld halten. „Zu Eilige“ werden von den Kindern auf ihr fehlerhaftes Verhalten aufmerksam gemacht und „belehrt“. Als Denkanstoß werden Zitronen überreicht. Lenker, die das Tempolimit von 30 km/h einhalten werden hingegen mit Schokolade belohnt. Die Autofahrer sollen dadurch für tempoangepasstes Fahren in der Nähe des Schulgeländes sensibilisiert werden.

 

Polizeihauptkommissar Jörg Thiedke (Polizei Laufen)

 

 

Herbst und Frühjahr

 

Aktion „Hallo Bus“

 

 

Erst- und Zweitklässler erfahren anschaulich richtige Verhaltensregeln rund ums Busfahren (richtiges Ein- und Aussteigen / Gurt benutzen -  Bremsversuch / Schultasche richtig verstauen / geordnetes Verlassen des Busses im Notfall /“Toter Winkel“ )

 

Busunternehmen Kosel

 

Herbst

 

Aktion „Toter Winkel“

 

 

 

5. Klassen der Mittelschule wiederholen die Gefahren des „Toten Winkels“:

Im Selbstversuch begibt sich die Schulklasse in den Toten Winkel eines LKWs. Ein Mitschüler nimmt die Rolle des Fahrers im Fahrzeug ein. Gemeinsam werden Gefahrenzonen um das Fahrzeug herum erarbeitet, in denen man für den Lenker „unsichtbar“ ist.

 

Günther Rauscher (Kreisverkehrswacht)

 

April / Mai

 

Aktion „Hallo Auto“

 

 

 

6. Klassen der Mittelschule erfahren in Theorie und Praxis, wie sich Bremswege von PKWs bei trockener und nasser Fahrbahn verändern. Weitere Begrifflichkeiten wie „Reaktionszeit“ oder „Anhalteweg“ werden thematisiert und im Rahmen von Bremsversuchen beobachtet.

 

Mitarbeiter des ADAC

 

 

Mai / Juni

 

Schülerlotsenausbildung

 

 

 

Couragierte Schüler/innen der 8. und 9. Klasse der Mittelschule Laufen  durchlaufen  eine Ausbildung  zu Schülerlotsen. Geschult werden sie dabei vom Verkehrserzieher und Polizeiober-kommissar Reimund Freundl. Nach bestandener Prüfung stehen die  Jugendlichen allmorgendlich im Tandem am beschilderten Fußübergang an der Grundschule Laufen und helfen deren Schulkindern beim Überqueren der Straße.

 

Verkehrserzieher  und Polizeioberkommissar Raimund Freundl

 

 

Juni

 

Busaufsicht

 

 

 

Herr Heiss

 

 

ganzjährig, jeweils ab dem späten Vormittag

                                                                                       

(Helmut Jakob: Lehrer, SIBE, Fachberater für Verkehrs- und Sicherheitserziehung)