Unterricht in Zeiten von Corona

Hier stehen die Schüler von Leobendorf vorbildlich auf ihren Punkten und warten auf Einlass.


Homeschooling an unserer Schule

Homeschooling- Wir bleiben in Kontakt und nutzen die Möglichkeiten

 

Zu Beginn der Corona Krise wurde auch unser Schulsystem schlagartig heruntergefahren.

Von einem Tag auf den anderen hieß es plötzlich: Wir bleiben zuhause, der Unterricht geht weiter.

Doch wie sollte das funktionieren? Die naheliegendste Lösung war es, einen Wochenplan zu erstellen und den Kindern die Aufgaben per E-Mail zukommen zu lassen.

 

Überlegt, getan, ernüchtert

Wir mussten feststellen, dass einige Kinder zuhause überhaupt nicht über die nötige technische Ausstattung verfügten, diese Dokumente zu öffnen bzw. auszudrucken. Hilfestellungen waren in dieser Zeit nur über Telefon möglich. Die meisten Kinder trauten sich jedoch nur selten, bei Problemen auch anzurufen. Das bedeutete, sie bzw. ihre Eltern wurden mit der Aufgabe des Homeschoolings allein gelassen und vor große Herausforderungen gestellt.  

 

Die Suche nach einer Lösung

Wir Lehrer suchten nach Lösungen, wie wir einen qualitativ hochwertigen Unterricht anbieten können. Schließlich wollten wir „unsere“ Kinder in dieser schwierigen Zeit nicht allein lassen, sondern ihnen so gut es geht zur Seite stehen und weiter Wissen vermitteln.

Wir brauchten eine Lösung, die sehr einfach (möglichst von den Kindern selbst) zu bedienen war, verschiedenste Formate (Bilder, Texte, Sprachaufnahmen, Videos, Links) zuließ, eine einfache Kommunikation erlaubte und auch vom Handy aus zu öffnen war.

 

Wir fanden sie tatsächlich, das Padlet.

Dies ist eine digitale Pinnwand, an die der Lehrer die Aufgaben für die laufende Woche ,nach Fächern und Tagen geordnet, einstellt.

Der große Vorteil bestand darin, dass alle Aufgaben für die Klasse jetzt an einem Ort abrufbar waren. Den Kindern konnten nun persönliche Videobotschaften, Erklärvideos, Hörtexte, Verweise auf hilfreiche Links und Online Lernprogramme zur Verfügung gestellt werden.

Da die Schüler zu den betreffenden Aufgaben auch Fragen einstellen konnten, wurde die Kommunikation erheblich erleichtert. Wir Lehrer waren wieder näher am Geschehen und wussten, wo noch Erklärungsbedarf bestand. Die Arbeit mit dem Padlet funktionierte so gut, dass es auf Wunsch unseres Schulleiters, Herrn Kumeth, an der ganzen Schule eingeführt wurde.

Nach einem Crashkurs in den Osterferien erstellte jeder Lehrer für seine Klasse ein Padlet und die Arbeit konnte nach den Osterferien geordneter und effektiver als zuvor beginnen.

 

Austausch der Materialien

Natürlich wollten wir auch, dass die Kinder eine Rückmeldung über ihre fleißige Arbeit bekamen. Deshalb wurden für jede Klasse Kisten angeschafft, in welche die Arbeitsergebnisse der vergangenen Wochen hineingelegt und die Kopien für die nächste Woche abgeholt werden konnten.

Jeden Tag zwischen 8:00 und 13:00 Uhr bestand und so die Möglichkeit zum Austausch der Materialien  vor der Schule.

Durch diesen Schritt wurde sehr deutlich, wie unterschiedlich die Aufgaben bearbeitet wurden. Manchen Schülern bereitete das selbständige Arbeiten keine Probleme, andere schienen jedoch in einigen Bereichen überfordert zu sein und brauchten dringend Hilfsangebote und Kontrollmechanismen.

 

Videokonferenzen für persönlichen Kontakt

Auch hier machten wir uns auf die Suche nach Möglichketen und fanden die Videokonferenz, die in verschiedenster Art, als Online- Sprechstunde, aber auch als digitales Klassenzimmer genutzt wurde.

 

Ich entschied mich für das tägliche Angebot einer Videokonferenz zu einem festen Zeitpunkt. Dies hatte den Vorteil, dass den Kindern wieder eine verlässliche Tagesstruktur angeboten werden konnte und alle zum gleichen Zeitpunkt wichtige Informationen von mir persönlich erhielten. Gerade der persönliche Austausch ist eine wichtige Komponente im Lern- und Arbeitsprozess.

Durch die täglichen Videokonferenzen gelang es, ALLE Schüler einmal am Tag zu sehen, ihnen die Aufgaben zu erklären, neue Unterrichtsinhalte zu erarbeiten und ihnen ein kontinuierliches Feedback über ihre Arbeitshaltung zu geben. Schüler, die in der bisherigen Form des Homeschoolings „untertauchen“ konnten, tauchten nun wieder auf und arbeiteten aktiv mit.

In den Videokonferenzen war durch die Zuweisung von „eigene Räumen“ (Breakoutrooms) an unterschiedliche Teilnehmer nun plötzlich auch wieder Zusammenarbeit in Form von Partner- und Gruppenarbeit möglich. Auch die direkte Förderung einzelner Schüler durch eine andere Lehrkraft konnte zeitgleich stattfinden. Außerdem konnten allein erarbeitete Inhalte der ganzen Klasse in Form von Referaten präsentiert werden.

 

Fazit:

Durch das Homeschooling wurde die ganze Schulgemeinschaft in das kalte Wasser des digitalen Unterrichts geschubst. Zuvor liebgewonnene Routinen funktionierten einfach nicht mehr. Gleichzeitig ergaben sich aber neue, spannende Möglichkeiten, die kreativ genutzt werden konnten. So kann man beispielsweise durchaus gemeinsam ein Hörbuch oder ein Brett- bzw. Quizspiel zu einer Lektüre im Deutschunterricht online erstellen. Wir alle haben in dieser Zeit wichtige Erfahrungen im Umgang mit der digitalen Welt machen dürfen, die uns auch in Zukunft nützlich sein werden.  Bei einigen Kindern konnte sogar festgestellt werden, dass diese Form des Unterrichts bei ihnen zu besseren Ergebnissen führt, weil sie sich allein besser konzentrieren können und nicht ständig von den Umgebungsbedingungen abgelenkt werden. Außerdem birgt ein digitaler Unterricht auch die Möglichkeit den einzelnen Schülern gezielt und schnell spezielle Aufgabenformate zuzuweisen und somit einfach zu differenzieren. Digitaler Unterricht kann den persönlichen Unterricht natürlich nicht ersetzen, aber in Zukunft wohl doch qualitativ bereichern.

 

Wir haben einen Weg gefunden auch in dieser schwierigen Zeit in direktem Kontakt mit unseren Schülern zu bleiben und werden die Möglichkeiten des Padlets und der Videokonferenzen in Zeiten des Homeschoolings weiter einsetzen.

 

Sandra Burgstaller

 

 

 

So sieht ein Padlet aus

Analoge Unterrichtsversorgung vor dem Sekretariat


Welt in einer Schachtel

„Meine Welt in der Schachtel“ – Kleine Kunstwerke in einer einfachen Schuhschachtel

 

Ob im Weltall, im Kuhstall, auf einer Blumenwiese, bei der Feuerwehr, im Traumzimmer oder unter Wasser – den Ideen der Schülerinnen und Schüler der Grund-und Mittelschule Laufen waren keine Grenzen gesetzt. Die Kinder bekamen vor den Osterferien den Auftrag, ihre eigene, kleine Fantasiewelt in einer Schuhschachtel zu gestalten.

 

In einem Brief an die Schüler/-innen der Klassen 1-8 erklärten die Lehrer/-innen, wie das Projekt ablaufen soll, nannten Beispiele und Gestaltungsvorschläge, ließen den Kindern jedoch trotzdem freie Hand, sodass möglichst viele verschiedene Welten entstehen konnten. Die Ergebnisse, die in den darauffolgenden Wochen an der Schule abgeliefert wurden, übertrafen alle Erwartungen. Mit viel Liebe zum Detail und kreativen Einfällen entstanden richtige Kunstwerke. Aus einem alten Korken wird ein Hocker für ein zauberhaftes Mädchenzimmer, eine Christbaumkugel stellt die Sonne im Sonnensystem dar, aus kleinen Zweigen wird ein Hängestuhl gebogen, Fische aus Pappe, Draht oder Knetmasse schwimmen durch die vielen Unterwasserwelten. Auch technische Feinheiten, wie Lichterketten oder kleine Lämpchen, wurden eingebaut. Playmobil-Männchen, Stofftiere und Püppchen fanden auch ein neues, einzigartiges Zuhause.

 

Die vielen kleinen Welten zeigen, wie viel Kreativität in unseren Kindern steckt. In dieser ungewohnten Situation hatten sie nun genug Zeit und Ruhe, ihre Ideen und Wünsche in die Tat umzusetzen. 

Die Schachteln können nun in den Gängen von den Kindern bewundert werden.

 

Elisabeth Kraller


Vorlesewettbewerb an der Grund- und Mittelschule

Heute am 4.12.2019 trafen die Schüler der 3. - 6. Jahrgangsstufen zum Vorlesewettbewerb des deutschen Buchhandels zusammen. Alle Teilnehmer waren die besten ihrer Klasse. Dementsprechend gering lagen die Leistungen aus-        einander. Auf jeden Fall konnten die Aussagen der PISA-Studie widerlegt werden, denn jeder Schüler/ in

las auf sehr hohem Niveau. Letztendlich siegte Maximilian Strang aus der 6a und wird die Schule beim Kreisentscheid vertreten.

Er großer Dank gebührt der Jury Frau Ring und Herrn Zink für ihre Zeit und Herrn Zink und Frau Herzog für das Organisieren der schönen Buchpreise.


"Mama - gesund schmeckt mir nicht!"

Diätologin Maria Anna Benedikt gab Eltern der Grund- und Mittelschule Laufen interessante Tipps für eine gesunde Ernährungsweise unserer Kinder

 

Laufen. Nach einer kurzen Begrüßung der anwesenden Eltern durch Schulleiter Johannes Kumeth übergab er das Wort an die Organisatorin und Grundschullehrerin Andrea Schraml, die sich zusammen mit Silvia Reubel das Ziel setzte, bei den Kindern ein gesundheits-förderliches Ernährungs-verhalten anzubahnen. Dabei erläuterte Andrea Schraml  kurz, wie die Initiative für den Infoabend entstand und richtete ihren Dank an alle Sponsoren, die die Veranstaltung ermöglichten.

Die Leiterin der Ernährungsmedizinischen Beratung des LKH Salzburg, Maria Anna Benedikt, begann damit, dass Ernährungserziehung bereits vor dem Kindergarten beginne. In der Grundschule seien schon viele Angewohnheiten in Bezug auf bestimmte Lebensmittel gefestigt. Der Weg muss dahin führen, dass Spaß, Genuss und Freude am Essen wieder in den Fokus gerückt werden. „Achtsames Essen ohne TV und Handy sei der richtige Ansatzpunkt“,

Von links: Rektor Johannes Kumeth, die Initiatorinnen Silvia Reubel und                        so die Gastrosophin.

Andrea Schraml, Referentin Maria Anna Benedikt und Hans Lecker

 

Unser Körper braucht mehr als nur Kalorien bzw. Nährstoffe. Der emotionale Aspekt und das Einbeziehen aller Sinne bei der Nahrungsaufnahme spielen ebenfalls eine wichtige Rolle bei den Heranwachsenden. Dabei unterschied sie die die Begriffe „Essen“ und „Ernährung“. Essen beinhalte die emotionalen Aspekte wie z.B. Geschmack, Genuss oder „sich satt essen“. Bei der Ernährung gehe es hingegen um die Nährstoffe, die der Körper zum Funktionieren benötige.

„Genuss-Erziehung könne nicht mit Belohnung oder Bestrafung funktionieren“, ist sich Benedikt sicher. Zudem rät sie den Eltern Wochenmärkte in der Umgebung gemeinsam mit ihren Kindern zu besuchen. Die richtige Auswahl natürlicher Lebensmittel, eine genügende Trinkmenge und die Vorbildfunktion der Eltern sind weitere Faktoren bei der Ernährungserziehung.

Im Anschluss stellte Hans Lecker kurz seinen Biohof sowie das Schulfruchtprogramm an der Grundschule Laufen vor, bei dem jedes Kind kostenlos regionales und saisonales Obst oder Gemüse einmal pro Woche erhält. Den Abschluss der Veranstaltung bildete eine Verkostung mit frischem Obst und Gemüse.

„Gesund kann durchaus schmecken“, lautet ein Fazit des Elternabends. Allerdings muss ein Umdenken in vielen Elternhäusern stattfinden, wieder verstärkt auf eine gesunde und bewusste Ernährungsweise zu achten.

 

 


Neues Kunstkonzept an der GSMS

An der Grund- und Mittelschule Laufen gibt es seit dem Schuljahr 2018/19 ein "Konzept der künstlerischen Bildung". Als Ergänzung zum regulären Kunstunterricht im Klassenzimmer werden die Kinder im Rahmen des Konzeptes während ihrer ganzen Schulzeit an unserer Grund- und Mittelschule in fast jedem Schuljahr eine Ausstellung oder ein Kunstmuseum besuchen, um sich mit Bildern, Ojekten und Aktionen aus der Bildenden Kunst zu beschäftigen. Das ist im LehrplanPlus auch so vorgesehen: "möglichst vor dem Originalwerk" sollen die SchülerInnen Kunstbegegnung erfahren.

Die Schülerinnen und Schüler werden angeregt, darüber nachzudenken und sich auszutauschen, was jeweils geschieht, wenn sie Bilder, Objekte und Aktionen wahrnehmen, deuten, gestalten und sich mit ihren KlassenkameradInnen und LehrerInnen darüber austauschen, wie sie die Wirkungen der Bilder jeweils wahrnehmen.

 

Konzept der künstlerischen Bildung an der Grund- und Mittelschule Laufen           

       im Schuljahr 2019/2020

 

Jahrgangsstufen 1 und 2 (5 Klassen, 125 SchülerInnen)

Besuch einer regionalen Ausstellung: Laufener Palette 11. bis 21. Juni 2020                     

Führungen (ca. 60 Minuten) durch Künstler, an 2-3 Werktagen in diesem Zeitraum

Klassen 1 und 2 stellen auch selbst ihre Kunstwerke aus

 

Jahrgangsstufe 3 (3a und 3c, 51 SchülerInnnen)

Mi, 27.11.2019 von 9-11 Uhr, Residenzgalerie Salzburg

Programm: Trauben, Austern und Zitronen (zur Sonderausstellung Goldene Zeiten)

 

Jahrgangsstufe 4 (4a, 4b, 4c, 63 Schülerinnen)

Do, 28.11.2019 von 9-11 Uhr, Residenzgalerie Salzburg

Programm: Trauben, Austern und Zitronen (zur Sonderausstellung Goldene Zeiten)

Der Workshop ist in die Führung integriert:

     Stilleben:  wird nachgestaltet mit Objekten, Früchten, Blumen auf einem Tisch, Inneres einer Kirche: akustische Nachgestaltung (Hund bellt, Glocken läuten, Orgel spielt) Genreszenen: Nachstellen des Bildes durch die Kinder in historischen Gewändern

 

Jahrgangsstufe 5 (28 SchülerInnen)

Besuch der Laufener Palette mit Führung (ca. 60 Minuten) im Juni 2020

 

Jahrgangsstufe 7/8/9 (40 SchülerInnen)

Mi, 13.11.2019 von 9-12 Uhr, Residenzgalerie Salzburg

Programm: Früchtechaos und Goldene Zeiten (zur Sonderausstellung)

 

Mit digitalen Trickfilmprogrammen wird ein Stop-Motion Film erstellt (mit der App: Stop Motion Studio, wenn es geht, schon vorher runterladen), die Filme können bei der Schulversammlung gezeigt werden

 

Ursula Besner, Lin

2018/ 2019

Kaiserliche Verabschiedung

Frau Stapfer und Frau Schnattinger verabschiedeten sich nach über 40 Dienstjahren im Strandbad Abtsee in den wohlverdienten Ruhestand. „Ruhestand – ein Genuss. Mit der Schule ist nun Schluss“ , so besang das Kollegium seine langjährigen Weggefährten. Konrektor Manfred Fiedler berichtete in kurzen Worten über den Werdegang der beiden, vom Studium bis hin zum 40-jährigen Dienstjubiläum. Frau Schnattinger studierte an der Universität München und unterrichtete den größten Teil ihrer Dienstzeit an ihrer eigenen Grundschule in Leobendorf. Frau Stapfer studierte an der Universität Nürnberg und unterrichtete an verschiedenen Grundschulen und sogar 2 Jahre an der Mittelschule in Mitterfelden.

 

Dann war es soweit. Die Kaiserinnen, wie sie von Schulleiter Johannes Kumeth betitelt wurden, durften auf dem Thron Platz nehmen, stilecht mit Krone, Umhang und rotem Teppich. In humorvoller Art und Weise plauderte der Schulleiter ein bisschen aus dem Nähkästchen und verriet so manche Eigenheit der Kolleginnen. So erfuhr man unter anderem, dass Frau Schnattinger das Akkordeonspielen liebt und sie die heimliche Chefin in Leobendorf war. Frau Stapfer liebt, im Gegensatz zu Herrn Kumeth, Ayran, schätzt Kuchen backen aber dafür umso weniger.

Auf der Einladung verkündeten die beiden „ihre sieben Sachen gepackt zu haben“, deshalb bekamen sie auch sieben Dinge mit auf den Weg, Kreide als Gegenpol zum digitalen Zeitalter, aber auch einen USB Stick zum Speichern schöner Erinnerungen, Tempos falls es Tränen des Abschieds gibt, eine Uhr um sich freie Zeit besser einteilen zu können, einen Schwamm, um sogar beim Abwaschen an die Schule zu denken und eine Karte der Stadt Laufen, damit die Kolleginnen immer wieder herfinden und zu guter Letzt ein Geschenk von den Kollegen.

 

Anschließend wurde noch gemeinsam bis in die Nachmittagsstunden in wunderschöner Atmosphäre, direkt am See, gefeiert.

 

Wir wünschen Frau Stapfer und Frau Schnattinger viel Spaß, Gesundheit und Glück für ihren Ruhestand und hoffen, dass sie gerne an uns zurückdenken.