Covid-19 News



Liebe Eltern,

ich möchte Sie auf diesem Weg unterrichten, dass nach den Faschingsferien die PCR-Tests der Grundschule auch auf die 5. und 6. Jahrgangsstufe der Mittelschule ausgeweitet werden.

Anders als bei den Selbsttests liegen die Testergebnisse bei diesem Verfahren zwar nicht unmittelbar vor, durch die höhere Sensitivität des PCR-Verfahrens können Infektionen jedoch früher erkannt werden. Dies ist gerade in den unteren Jahrgangstufen, in denen bislang vergleichsweise wenige Schülerinnen und Schüler geimpft sind, von besonderer Bedeutung. 

Die Testungen finden pro Schülerin bzw. Schüler zweimal wöchentlich statt. Bei jeder Testung geben die Kinder nacheinander zwei Proben ab. Dabei lutschen die Schülerinnen und Schüler jeweils für 30 Sekunden an einem

Abstrichtupfer (wie an einem „Lolli“).

 

Die Tests laufen folgendermaßen ab:

Probenentnahme I: „Poolprobe“

Zunächst lutschen die Schülerinnen und Schüler an einem „Lolli“ für eine Sammelprobe, den „Pool“. Alle Abstrichtupfer eines Pools kommen gemeinsam in einen Behälter. Diese Sammelprobe wird im Labor ausgewertet. 

 

Probenentnahme II: „Rückstellproben“

Sollte das Ergebnis einer Poolprobe positiv ausfallen, muss zeitnah ermittelt werden, welches Kind betroffen ist und sich in häusliche Isolation begeben muss. Daher geben die Schülerinnen und Schüler bei jeder Testung neben der Poolprobe auch eine Individualprobe („Rückstellprobe“) in einem eigenen Teströhrchen ab. Diese Rückstellproben werden bei einem positiven Poolergebnis über Nacht ausgewertet. Schülerinnen und Schüler mit negativer Rückstellprobe können weiter den Unterricht besuchen. 

Ist der „Pool“ negativ, werden die Rückstellproben nicht ausgewertet, sondern direkt von den Laboren entsorgt.

 

Pool- und Rückstellproben werden an den Testtagen zu einer festgelegten Zeit von einem Kurierfahrer abgeholt und ins Labor gebracht. Die zugehörige Logistik wird von den externen Projektpartnern organisiert.  Pool- wie Rückstellproben werden jeweils via Nukleinsäureamplifikationstechnik (PCR-Verfahren) ausgewertet. 

 

Wie werden die Testergebnisse übermittelt?

Die Ergebnisübermittlung erfolgt elektronisch über eine digitale

Schnittstelle. Die Erziehungsberechtigten und die Schulen werden von den

Laboren über das Vorliegen der Testergebnisse via E-Mail informiert. Die

Ergebnisse selbst können dann über ein sicheres Portal abgerufen werden.

Zusätzlich können die Eltern für den Fall, dass die Individualprobe des eigenen Kindes einen positiven Befund ergeben hat, auf Wunsch eine SMS Benachrichtigung erhalten.

 

Die Ergebnisse liegen in der Regel vor

•      bis 19 Uhr, bei hoher Auslastung der Labore aufgrund hohen Infektionsgeschehens auch bis 22 Uhr am Testtag für die Pooltests und

•      bis ca. 6 Uhr des Folgetags für die Rückstellproben nach einem positiven Poolergebnis.

 

Eine regelmäßige Information der Erziehungsberechtigten über die Testergebnisse durch die Schule ist damit nicht notwendig. Lediglich im Falle eines positiven Testergebnisses in einer Klasse muss die Schule durch einen Anruf am Morgen vor Unterrichtsbeginn bei der betroffenen Familie sicherstellen, dass das infizierte Kind in häuslicher Isolation verbleibt. 

 

 

Wird es nach Einführung der Pooltests in den Jahrgangsstufen 5 und 6 weiterhin Selbsttests geben?

Nach Abschluss der Übergangsphase werden die PCR-Pooltestungen das Standardtestverfahren in diesen Jahrgangsstufen sein. Selbsttests kommen jedoch dort nach jetzigem Stand weiterhin zum Einsatz

•      als zusätzliche Absicherung jeweils am Montagmorgen zu Unterrichtsbeginn (unabhängig davon, ob an diesem Tag ein Pooltest in der Klasse stattfindet oder nicht),

•      im Falle eines „intensivierten Testregimes“ nach einem bestätigten

Infektionsfall in einer Klasse, 

•      als „Rückfallebene“, falls die PCR-Proben z. B. aus technischen Gründen nicht ausgewertet werden konnten.

Aus datenschutzrechtlichen Gründen ist für die Teilnahme am PCR-Pooltestverfahren eine Einwilligungserklärung durch die Erziehungsberechtigten notwendig. Schülerinnen und Schüler, deren Erziehungsberechtigte keine Einwilligungserklärung abgeben, müssen externe Testnachweise (PCR-  oder Antigen-Schnelltest) erbringen, um am Präsenzunterricht teilnehmen zu können. 

 

 





Corona für Kinder erklärt:

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